Der Landkreis Grafschaft Bentheim hatte auf Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsprognose beschlossen, das Flächenangebot am Burg-Gymnasium um eine zweite Zweifeldsporthalle zu erweitern. Die Herausforderung für die im europaweiten Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter bestand darin, das geforderte Raumprogramm mit erweiterten Anforderungen an die Barrierefreiheit auf dem beengten Grundstück umzusetzen. Im Ergebnis eines mehrstufigen Verhandlungsverfahrens setzte sich der Entwurf mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis durch, der trotz des eingeschränkten Baufeldes sehr gute Funktionalitäten und architektonische Qualität bietet. Durch die gewählte Form der Ausschreibung konnten wesentliche Kostenfaktoren und Baurisiken antizipiert werden, die in die Kalkulation des Pauschalfestpreises einflossen.
Beauftragte Leistungsschwerpunkte:
Strategische Beratung, Ausschreibungsmanagement
Öffentlicher Auftraggeber:
Landkreis Grafschaft Bentheim
Nutzungsfläche (NUF):
1.300 m²
Leistungsumfang der VBD:
Vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, Erstellen der Vergabeunterlagen, einschließlich funktionaler Bauleistungsbeschreibung, technische und wirtschaftliche Auswertung der Angebote, Ausschreibungsmanagement, abschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
Besonderheiten:
Erschwerte Gründungsverhältnisse, zusätzliche Anforderungen an Barrierefreiheit, Wärmeversorgungsanlage für eine zweite Bestandssporthalle auf dem Grundstück, Einbindung von Mitteln der Kreisschulbaukasse
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