Vertragsunterzeichnung im Landkreis Grafschaft Bentheim

13.06.2013

Neubau einer Zweifeldhalle durch örtlichen Mittelständler

Heute wurde in Nordhorn der Vertrag über den Neubau einer Zweifeldsporthalle unterschrieben, die das Flächenangebot für den Schulsport am Burg-Gymnasium in Bad Bentheim erweitern soll. Diese wird in den kommenden 13 Monaten fertig geplant und schlüsselfertig zum Pauschalfestpreis errichtet. Erst nach erfolgreicher Abnahme zahlt der Landkreis alle Bau- und Zwischenfinanzierungskosten in Form von Ratenzahlungen über 20 Jahre. Das Gebäude befindet sich dabei von Beginn an im wirtschaftlichen Eigentum des Landkreises. In der Zeit ab vertraglich fixiertem Abnahmetermin bis zum Ende der verlängerten Gewährleistungsfristen erbringt der Auftragnehmer alle notwendigen Wartungsleistungen im und am Gebäude.

Die Herausforderung für die im europaweiten Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter bestand insbesondere darin, das geforderte Raumprogramm mit erweiterten Anforderungen an die Barrierefreiheit auf dem beengten Grundstück umzusetzen und dabei auch erschwerte Gründungsverhältnisse zu berücksichtigen. Daher war es wichtig, die Rahmenbedingungen in der Leistungsbeschreibung möglichst umfassend und kalkulierbar zu beschreiben, um ausreichend Planungssicherheit zu geben, ohne die Gestaltungs- und Optimierungsspielräume der Anbieter zusätzlich einzuschränken.

Im Ergebnis eines mehrstufigen Verhandlungsverfahrens setzte sich die Bauunternehmen Büter GmbH & Co. KG aus Ringe im Landkreis Grafschaft Bentheim durch. Der in Bietergemeinschaft mit örtlichen Planungsbüros erarbeitete Entwurf löste die Aufgabenstellung unter funktionalen und architektonischen Gesichtspunkten mit am besten bei gleichzeitig dem wirtschaftlichsten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Bauunternehmen Büter GmbH & Co. KG, die sich mit ihren Referenzen im Schlüsselfertigbau im Teilnahmewettbewerb präqualifizieren konnte, ist dies – ebenso wie für den Landkreis – das erste ÖPP-Projekt. Das zeigt auch, dass bei entsprechender Ausschreibungsgestaltung auch regionale Anbieter eine gute Chance haben, den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld zu schaffen.

Die VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH hat den Landkreis mit umfassenden Beratungsleistungen bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung unterstützt. Sie hatte zunächst die Wirtschaftlichkeitsprognose erstellt, auf deren Grundlage im Kreistag der Beschluss für ein ÖPP-Modell gefasst wurde. Anschließend erbrachte sie alle notwendigen wirtschaftlichen und technischen Beratungsleistung von der Vergabebekanntmachung bis zur Vertragsunterzeichnung einschließlich der Erarbeitung der funktionalen Bauleistungsbeschreibung, der wirtschaftlichen und technischen Bewertung aller Angebote und dem abschließenden Wirtschaftlichkeitsvergleich für die kommunalaufsichtsrechtliche Genehmigung. Aktuell wurde die VBD mit ausgewählten Vertragscontrolling-Leistungen durch den Landkreis beauftragt.

 
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