Abschluss des ÖPP-Verfahrens für den Neubau einer Schwimmhalle in Hannover

28.05.2021

Abschluss des ÖPP-Verfahrens für den Neubau einer Schwimmhalle in Hannover

(Visualisierung: Industriebau Wernigerode / Krieger Architekten)

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat dem Abschluss des Projektvertrages zum Neubau eines Familien-Schwimmbades in Hannover im Rahmen eines ÖPP-Inhabermodells zugestimmt.

Das alte Misburger Bad mit der maroden Schwimmhalle aus dem Baujahr 1972 wies starke Baumängel auf und musste letztlich aufgrund des Sanierungsstaus und einer Beschädigung in der Dachkonstruktion bereits 2015 geschlossen werden. Nach jahrelangen Diskussionen und Vorbereitungen kann nun mit dem Mehrheitsbeschluss des Rates neu gebaut werden.

Neben den Bauleistungen, zu denen auch der Abriss des bestehenden Hallenbadgebäudes sowie die Sanierung der Freibadbecken gehören, werden vom bezuschlagten ÖPP-Auftragnehmer Industriebau Wernigerode GmbH auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen erbracht. Die Finanzierungsleistungen umfassen die Bauzwischenfinanzierung und eine einredefreie Endfinanzierung der Gesamtinvestitionskosten über 20 Jahre in Höhe von 33 Mio. EUR (brutto). Nach der Sommerpause 2021 soll der Abriss der alten Schwimmhalle beginnen. Der Neubau mit einer Brutto-Grundfläche von ca. 5.140 m² soll nach aktuellen Planungen bis Herbst 2023 fertiggestellt und eröffnet werden.

Die VBD war Ende 2017 von der Landeshauptstadt Hannover mit einem ÖPP-Eignungstest und einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zu verschiedenen Beschaffungsvarianten betraut worden und hatte ab 2019 auch das EU-weite Vergabeverfahren zum ÖPP-Inhabermodell für die Sanierung und den Neubau des Misburger Bades mit begleitet.

 
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