Schuleinweihung in Papenburg

20.09.2012

Ersatzneubau und Außenanlagen fertiggestellt

Schüler, Eltern und Lehrer sowie Vertreter aus Verwaltung, Politik und den an der Ausführung beteiligten Unternehmen feierten heute in einem Festakt gemeinsam die offizielle Einweihung der neuen Heinrich-von-Kleist-Oberschule.


Bei Ihrer Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste dankte Schulleiterin Marita Niehoff  allen, die zu der Errichtung des neuen Schulkomplexes beigetragen haben für die gute Zusammenarbeit in der Ausschreibungs-, Planungs- und Bauphase. Mit dem Neubau sei ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.

Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft ließ in seiner Rede noch einmal die Schritte Revue passieren, die vom maroden Altbau zum modernen Schulkomplex notwendig waren. Er betonte, dass es eine Schule, die den Ansprüchen an einen zeitgemäßen Unterricht mit Ganztagsbetrieb gerecht wird, nicht zum Nulltarif gibt. Knapp 11 Millionen Euro kostet die Stadt der Schulneubau, der im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Bremer Niederlassung des Bauunternehmens August Prien erstellt worden ist. Dafür wurde der Stadt ein schlüsselfertiges Gebäude zum Pauschalfestpreis errichtet. Der Entwurf, mit dem sich das Unternehmen im Vergabeverfahren gegen 5 Wettbewerber durchgesetzt hat, wurde durch das Bremer Büro Schröder Architekten erarbeitet.

Erst seit der Abnahme wird das Gebäude nun über eine 20-jährige Laufzeit mit jährlich rund 740.000 Euro finanziert. Diese Investition sei rentierlich angelegt, machte Bürgermeister Bechtluft deutlich. „Wir alle sind uns einig, dass es keine bessere Investition als die in Bildung gibt“, so der Bürgermeister. Bildung sei das kostbarste Gut, das „wir Erwachsenen unseren Kindern und Enkeln mitgeben können.“

In Ihren Grußworten würdigten Wilfried Lübs, Stellvertretender Landrat Landkreises Emsland, die Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann, Aug. Prien-Geschäftsführer Dirk Busjäger sowie Karen Mull von der Landesschulbehörde und Wichard Klein von der Johanesburg GmbH den Mut, eine solche Investition anzugehen und die optimalen und modernen Lehr- und Lernbedingungen, die so geschaffen wurden.

Bereits im Dezember 2011 waren die rund 520 Schüler nach 16 monatiger Planungs- und Bauzeit in das neue Schulzentrum umgezogen. Bis zum Sommer wurden das Bestandsgebäude abgerissen und die großflächigen Außenanlagen einschließlich eines Busbahnhofs errichtet. Mit der offiziellen Einweihung wurde nun die Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens gefeiert. Trotz den geringfügigen Verzögerungen durch zwei harte Winter und den nicht vorhersehbaren Problemen beim Abbruch des Bestandsgebäudes sowie der Realisierung zusätzlicher Nutzerwünsche konnte das Bauvorhaben ohne nennenswerte Mehrkosten abgeschlossen werden. An der Errichtung waren mehrheitlich Handwerksunternehmen aus Papenburg und der näheren Umgebung beteiligt.

Die VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH unterstützte die Stadt Papenburg bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung mit umfassenden technischen und wirtschaftlichen Beratungsleistungen. Den Planungs- und Bauprozess begleiteten wir mit umfassenden Leistungen aus den Bereichen technisches und wirtschaftliches Vertragscontrolling sowie mit der Bauprozessteuerung.

 
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